06.04. verschoben auf 01.06.2019 | Franz-Johannes Litsch | Wechselseitig bedingtes Entstehen - modern betrachtet

 

Nach Buddhas eigener Aussage ist die Lehre vom "wechselseitig bedingten Entstehen" (paticca-samuppada, samsara-cakka) die Lehre, die den Kern dessen enthält, was er lehren wollte.

Umso verwunderlicher, dass sie im westlichen Buddhismus nur sehr selten behandelt wird. Tatsächlich braucht es jahrelange geistige Ergründung und meditative Praxis, um ihre tiefe und weitreichende Bedeutung zu erkennen. Zum anderen gibt es eine dogmatisch enge und starre Überlieferung, die ein ernsthaftes und fruchtbares Verständnis stark behindert.

Franz-Johannes Litsch befasst sich mit dieser Lehre seit etlichen Jahrzehnten und ist dennoch immer wieder überrascht davon, zu welchen Einsichten in unseren Geist und unsere Wirklichkeit sie uns verhilft. Dies ist möglich, indem wir uns einerseits präzise an den Kernaussagen des Buddha orientieren, sie aber zugleich offen und kreativ auf unsere moderne Lebenswirklichkeit anwenden.

Franz-Johannes Litsch studierte Architektur und beschäftigt sich seit 1962 mit der Lehre und Praxis des Buddha. Er führte zahlreiche Reisen in Asien durch, besuchte Klöster und Meditationszentren aller großen Schulen des Buddhismus und war Schüler verschiedener buddhistischer Lehrer. Er war acht Jahre Mitglied des Rates der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und ist Mitbegründer und Vorsitzender der Buddhistischen Akademie Berlin. Seit Beginn der 1980er Jahre ist er auch intensiv am interreligiösen und interkulturellen Dialog beteiligt.

Termin
Samstag, 01.06.2019, 10 - 13 und 15 bis 18 Uhr

Teilnahmegebühr
DANA

Anmeldung
Jochen Dienemann, jochen@chöling.de, 0511 574551