Newsletter September 2026

Der Unterschied zwischen dem,
was wirklich ist, und dem,
was wir wahrnehmen,
ist die Quelle unseres Leidens.

 

 

 

Liebe Dharmafreundinnen, liebe Dharmafreunde,  

wie immer möchten wir mit diesem Newsletter über die geplanten Veranstaltungen in den nächsten Monaten informieren.

Am 21. September freuen wir uns auf den Vortrag mit Sylvia Wetzel zum Thema Mut und Vertrauen.
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Am 10. Oktober besteht die Chance mit Christoph Hatlapa, sich mit Gewaltfreier Kommunikation zu beschäftigen. Dies kann eine hilfreiche Methode in diesen anspruchsvollen Zeiten sein, wo Kommunikation auch bei schwierigen Themen und kontroversen Meinungen aktuell so wichtig; sie kann neue Perspektiven entwickeln, die uns unterstützen.
Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf der Gewaltfreien Kommunikation mit uns und in uns selbst und wie wir freundlicher mit uns umgehen lernen. 
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Zudem gibt es am 23. Oktober einen sicher interessanten Vortrag von unserem Mitglied Wolfgang H.F. Meinert : Das indische Tagebuch - Impressionen einer spirituellen Reise 
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Am 6. November kommt Manfred Folkers zu uns mit dem ebenso spannenden Thema All you need is less - Buddhistische Anregungen für eine Kultur des Genug 
Im Vortrag beschäftigt er sich mit den Themen Klimawandel, knapper werdende Ressourcen, die Konsequenzen für unseren Planeten und die Perspektiven für unseren Umgang damit.
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Weiterhin möchten wir auf ein Angebot des Tibethauses hinweisen. Die neue Buddhistische Ausbildung "Wissen und Übungen für jeden Tag​" verbindet Studium, Meditation, Gemeinschaft und Engagement – wichtige Facetten im Leben eines „Alltagsbuddhisten“.

Die Ausbildung ist modular aufgebaut: Die einzelnen Module können flexibel gewählt werden, viele finden hybrid oder online statt und werden zusätzlich auf einer Lernplattform begleitet. Ein Einstieg ist nicht nur zum Start möglich, sondern jederzeit, auch zu einem späteren Zeitpunkt. Auch können einzelne Module besucht werden, ohne die gesamte Ausbildung zu absolvieren.

Die Ausbildung richtet sich an alle, die sich fundiert durch Studium, Praxis, Gemeinschaft und soziales Engagement alltagsnah mit dem Buddhismus befassen möchten. Sie soll einen zeitgemäßen, vertieften und zugleich flexiblen Zugang zur buddhistischen Lehre ermöglichen. 
Für Menschen unter 25 Jahren ist die Ausbildung kostenlos.
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Hinweis auf die neue Rubrik Veranstaltungen - Rückblick im Newsletter: Gerne wollen wir zukünftig auch im Nachhinein über Veranstaltungen, Seminare und Vorträge berichten, um einen Eindruck zu geben, was in unserer Gemeinschaft konkret stattfindet und um auch neugierig zu machen auf Kommendes.

Wir freuen uns, dass  wir Veranstaltungen und Referenten in dieser Bandbreite an Themen aus buddhistischer Perspektive organisieren können und hoffen, dass für Euch Interessantes  dabei ist. Herzliche Einladung an jede / jeden dabei zu sein.
 

Herzliche Grüße
Eure Buddhistische Gemeinschaft 
Chöling e.V. 

 

Veranstaltungen - Rückblicke

21.08.2026 | Bhikshuni Metok Samatha und Vipassana auf den fünf Pfaden - wie wir Schritt für Schritt unsere Hindernisse beseitigen
Die buddhistische Nonne Tenzin Metok kam am 21. August zum dritten Mal für einen Vortrag zu uns. Sie ist, wie auch etliche Chöling-Mitglieder, Schülerin unseres spirituellen Beraters Dagyab Rinpoche und fühlt sich deshalb unserer Gemeinschaft verbunden. Außerdem kommt sie gerne hierher, weil sie im Kloster Vien Giac ihre volle Ordination erhalten hat.

Ihr Vortrag behandelte das tiefere Eindringen in höhere Meditationsstufen. Schon der Ankündigungstext (mit den Fachausdrücken korrekte Analyse, Schluss folgende Erkenntnis der Leerheit, intellektuell erworbene Hindernisse) verriet, dass es hier um ein anspruchsvolles Thema geht.

Und tatsächlich wurden wir mit dem fünf Pfaden eines Bodhisattva auf dem Weg zur Buddhaschaft bekannt gemacht (bzw. daran erinnert). Auf diese Pfade gelangen wir freilich erst dann, wenn wir fest entschlossen sind, Befreiung zu erlangen (Entsagung) und allen Lebewesen von höchstem Nutzen zu sein (Bodhicitta). Das ist ja nicht so ganz ohne!

Nach dem Überblick über den gesamten Pfad erklärte Metok die neun Stufen von Shamatha (geistiger Ruhe) und die Verbindung von Shamatha mit Vipassana (Einsichtsmeditation), wie sie im Lamrim (Stufenweg zur Erleuchtung) dargelegt sind. Dann folgte die ausführliche Darlegung der fünf Pfade, bei denen jeweils bestimmte Hindernisse zu überwinden sind und neue Qualitäten erworben werden. Innerhalb des Pfads des Sehens und des Pfads der Meditation hat Metok die Unterteilung in die zehn hohen Ebenen (bhumi) anhand von Auflistungen und schematischen Zeichnungen dargelegt. Insgesamt eine gelungene und detaillierte Darstellung des gesamten Weges zur Buddhaschaft, so wie es in der Gelug-Tradition des tibetischen Buddhismus klassischerweise gelehrt wird.

Innerhalb des zweistündigen Vortrags gab es Raum für drei fünfminütige Meditationen sowie Gelegenheit für Fragen zum Abschluss.
Ein spannender Vortrag mit einer Fülle an Informationen, so dass weder Langeweile, noch Müdigkeit aufkommen konnten. Auch wenn wir ZuhörerInnen keine Bodhisattvas sind, konnten wir jedoch gut profitieren von dem reichlichen Input an Erklärungen über den Weg der Meditation: Wir wissen jetzt, wo es lang geht.
 

05. - 06.09.2026 | Selbstachtung | Einführung & Praxisworkshop mit Andreas Ansmann
Auch Andreas Ansmann kam zum wiederholten Male zu uns. Diesmal aber weniger als Dharma-Tutor, sondern mehr in seiner Eigenschaft als praktizierender Psychotherapeut.  Mit ihm erkundeten wir die vielfältigen Aspekte der Themen „Selbstachtung“ und „Anderen nicht schaden“ aus psychologischer und buddhistischer Sicht. 
Wir waren eine bunte Mischung von Teilnehmenden, neue und langjährige Mitglieder und junge Leute bei ihrem ersten Besuch bei Chöling.
Wir verwendeten Übungen zur stillen Reflexion oder eine geführte Meditation und bekamen hilfreiche Methoden, um unsere wichtigsten Bedürfnisse zu erkennen. Damit wird es auch in schwierigen Situationen leichter, seinen inneren Werten treu zu bleiben ohne anderen zu schaden. Immer wieder gab es Gelegenheit zum Austausch in einer freundlichen, unterstützenden Atmosphäre.
Durch die intensive, eifrige Mitarbeit aller ging die Zeit schnell voran und das Thema „Andern nützen“ hatte dann keinen Platz mehr - dafür hoffen wir auf einen weiteren Workshop mit Andreas.

Wir bedanken uns bei Metok und Andreas und freuen uns, wenn beide wieder zu uns kommen, um unsere Auseinandersetzung mit dem Dharma und unsere Praxis gemeinsam zu vertiefen.

 

 

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Dort sind alle Vorträge, Seminare und Praxisgruppen zu finden. Vielen Dank für das Verständnis,, wenn sich mal der Fehlerteufel eingeschlichen hat.
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