Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Samstag | Praxisgruppen in Hannover

Kum Nye-Vipassana | 10:00 - 17:00

Meditation und Austausch über die Buddha-Lehre | monatlich

Wir verbringen monatlich einen Samstag gemeinsam im achtsamen Verweilen. Unsere Meditationen werden im Geiste der meditativen Bewegungsübungen aus dem Kum Nye – sanfte, langsame und einfache Körperübungen (Samatha) sowie der Atembetrachtung (Samatha) und der Einsichtsmeditation (Vipassana) durchgeführt.

Samatha - Der Geist kommt in sich zur Ruhe
Vipassana - Der Geist findet zu seiner Einsichts- oder Erkenntnisfähigkeit

Wir öffnen uns der Erfahrung von stiller Meditation, bewussten Bewegungsübungen, Geistesruhe und Erkenntnis in das tatsächliche Wesen der Lebenszusammenhänge. 

Der Austausch über buddhistische Themen innerhalb der Gruppe ist in den Verlauf des Tages eingeflochten.

Unser Übungstag ist für Neuinteressierte ebenso wie für schon erfahrene Meditierende gleichermaßen geeignet.

Bitte etwas zum gemeinsamen Mittagsimbiss mitbringen, bequeme Kleidung und Socken sowie die Freude für diesen Weg und den Mut ihn zu gehen!

Fühlt Euch bitte willkommen!
Herzlich,
Johannes

Allgemeine Informationen zum Tibetischen Heilyoga Kum Nye erscheinen wenn du hier klickst.

Termine
Samstag 10:00 - 17:00 Uhr,  bitte rechtzeitig anmelden
06.12.2025 
10.01. | 07.02. | 07.03. | 11.04 | 09.05 | 06.06. | im Juli kein Meditationssamstag | 
08.08. | 05.09. | 10.10. | 07.11. | 05.12.2026

Ort
Pagode Vien Giâc, Karlsruher Str. 6, 30519 Hannover,
im Lakhang - Meditationsraum von Chöling im 2. Stock

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme erfolgt auf Dana-Basis (freiwillige Spende für Chöling)

Leitung, Info und Anmeldung
Johannes Dombrowski, Tel 05121-8090580
johannes@choeling.de

Shamatha | 10:00 - 13:00 | Meditation der Geistesruhe durch Atembetrachtung

Shamatha am Samstag

In jedem Monat nehmen wir uns einen Samstagvormittag frei von den Alltagspflichten und üben gemeinsam die Meditation des „Friedlichen Verweilens“ (auch Shamatha oder Shine genannt). Wir treffen uns in einem schönen Meditationsraum und sitzen auf Kissen, Bänkchen oder Stühlen, achten auf eine gute Haltung, beobachten die Bewegungen im Körper beim Atmen, benennen alle (!) Gedanken als „Denken“ und lassen sie kommen und gehen, wie Wolken am Himmel. Ansonsten haben wir nichts zu tun. Es gibt keine Entscheidungen, keine Anforderungen, keine Bedrohung, keine Lüsternheit. Es ist eine einfache Übung mit weitreichenden Wirkungen. Wir können zur Ruhe kommen, unsere verstreuten Energien sammeln und uns erfrischen.

Bei den bisherigen Terminen sind ein paar Fragen aufgetaucht, die hier beantwortet werden. 
Neue wichtige Fragen bitte melden.

? Wie ist der zeitliche Ablauf ?

Wir beginnen um 10 Uhr mit einer kurzen Rezitation. Dann 20 Min sitzen und 10 Min gehen, in Stille, voll Achtsamkeit (so gut es gerade geht). Das Sitzen&Gehen wiederholen wir sechsmal bis 13 Uhr und beenden die Praxis mit einer Widmung. Manchmal gibt es danach noch ein Gespräch, oder wir gehen einfach in Stille auseinander und bringen das Geschenk der Achtsamkeit in unsere Welt.

? Ist das nicht langweilig ?

Durch die Gleichförmigkeit des Ablaufs gibt es nur wenig Gelegenheiten, sich ablenken zu lassen (was wir ansonsten doch gerne mal tun). Solange unser Geist im Äußeren nach Sensationen sucht, empfindet er eine solche Situation als langweilig. Sobald wir aber den Fokus nach Innen richten und in der Übung der Achtsamkeit aufgehen, verflüchtigt sich die Langeweile. 
Die stetige Wiederholung von sitzen und gehen erzeugt einen langsamen Rhythmus, dem wir uns hingeben können, wie die Dünung im Ozean.

? Was mache ich, wenn ich mal muss ?

Wat mut, dat mut. In dringenden Fällen kann man die 10 Minuten der Gehmeditation nutzen zum Rausgehen. Das sollte man aber nicht leichtfertig tun, denn jede Unterbrechung reduziert die Intensität. Das merkt man ja auch selber. Und man kann sich dabei auch selber auf die Schliche kommen : ein gelangweilter Geist entdeckt allerlei „Notwendigkeiten“, um sich der Situation zu entziehen. Man kann also seine eigenen „Drückeberger-Strategien“ beobachten - und muss ihnen nicht unbedingt nachgeben.

? Was muss ich mitbringen ?

Nichts, außer Neugierde auf den weiten Raum in sich selber und die Bereitschaft, sich auf die Übung und die Stille einzulassen. Hilfreich und auf Dauer unersetzbar ist sicher eine Vorstellung davon, wofür die Übung der Achtsamkeit gut ist. Diese Vorstellung wird sich (wie alle Konzepte) im Laufe der Praxis ändern, verfeinern oder auflösen. Erst durch's Meditieren wird einem allmählich klar, warum man wirklich meditieren will. Aber für den Anfang ist jede Vorstellung geeignet, die einen auf's Kissen bringt. „Suchen Sie nicht lange nach dem perfekten Konzept, fangen Sie einfach als Dummkopf an“ sagte Chögyam Trungpa.

In der Lehre Buddhas werden Achtsamkeit und Meditation sehr hochgeschätzt. Wer sich damit näher befassen will,
findet bei Chöling viele Gelegenheiten in Praxisgruppen, Textstudien, Seminaren und Vorträgen.

Wer zu Hause schon meditiert und eine besonders passende Sitzgelegenheit hat, kann die gerne mitbringen.

? Ist das für alle Leute geeignet ?

Wer bisher kürzere Zeiten für die Meditation hatte, kann hier in einem geschützten Rahmen mal was Längeres ausprobieren. Wer schon öfters so gesessen ist, kann einfach das Da-sein und die immerwährende Übung genießen.

Drei Stunden in Stille zu üben kann schon eine kleine Herausforderung sein. Man sollte also etwas Erfahrung mitbringen, 
durch eigene Meditation zu Hause, und im Idealfall durch Teilnahme an dem einstündigen Treffen jeden Montagabend Shamatha Meditation | 19:30 - 20:30. Wer ganz neu anfängt, kann dort auch eine grundlegende Einführung bekommen Einführung in die Shamatha-Meditation.

Die Herausforderung erfährt man auf der körperlichen und auf der geistigen Ebene. Körperlich wird man in den drei Stunden schon merken, ob die Haltung gut genug ist – oder ob man sich bisher in den kürzeren Sitz-Zeiten nur irgendwie durchgebracht hat. Eine „gute Haltung“ beim Meditieren bedeutet, dass der Körper sich selber trägt durch Skelett und Wirbelsäule – und dabei nur minimaler Einsatz von Muskeln nötig ist, nicht um das Gewicht zu halten, sondern nur um das Gleichgewicht zu wahren. In solch guter Haltung kann man sich körperlich entspannen, das stille Sitzen genießen und sich der eigentlichen Arbeit mit dem Geist widmen.

Wer sich die 3 Stunden nicht voll zutraut, aber es mal versuchen will, kann sich zu Beginn einen Rückhalt bauen : wir stellen einfach einen zusätzlichen Stuhl in die hintere Reihe, den man bei Bedarf nutzen kann.

Auf der geistigen Ebene erfährt man oft Effekte, die einem nicht so gefallen. Beispielsweise die eigene innere Unruhe , das ständige Sich-beschäftigen mit den Unwägbarkeiten der nächsten Tage, das häufige Wiederkäuen von vergangenen Situationen. Diese permanente Geschäftigkeit merkt man im Alltag kaum, weil man dort meistens was zu tun hat und sich in den seltenen Momenten der Muße gerne von jedem Gedanken, jedem Gefühl mitziehen lässt. Auch lang verborgene unangenehme Emotionen können sich zeigen. Man lernt sich also ziemlich gut kennen, und am Anfang kann das irritieren. Nur wenn man dranbleibt an der Übung, erlebt man allmählich, dass diese Geschäftigkeiten und Bedrohlichkeiten peu-a-peu ihre Macht verlieren – denn man entdeckt ja auch die guten Seiten, wie z.B. die Sammlung der Energien und den inneren Frieden.

? Was soll daran gut sein ?

Wer meditiert, kann vielerlei Wirkungen an sich entdecken. Einen grundlegenden Aspekt beschreibt Chögyam Trungpa : „Während man in der Meditation mit dem Atem arbeitet, betrachtet man alle Gedanken, die sich einstellen, schlicht als „Denken“. Man hält an keinem Gedanken fest und braucht sie weder zu verwerfen noch zu loben. Gedanken während der Meditation betrachtet man einfach als natürliche Ereignisse, sie haben in dieser Zeit keinerlei Wertigkeit. 

Die elementare Definition von Meditation ist, unbewegten Geistes zu sein. Wenn die Gedanken auf und ab gehen, geht der Geist einfach nicht mit: man beobachtet nur unbeteiligt das Auf und Ab der Gedanken. Es mögen gute oder schlechte, aufregende oder langweilige, erhebende oder bedrückende Gedanken sein – wir lassen sie sein, was sie sind. Wir akzeptieren keinen und weisen keinen zurück. Wir empfinden einen größeren Raum, der alle Gedanken, die sich einstellen mögen, umfängt.

Anders gesagt, bei der Meditation können wir unsere Existenz, unser Sein als etwas erfahren, das unsere Gedanken zwar enthält, aber nicht durch sie bedingt oder vom Denkprozess begrenzt ist. Man erfährt Gedanken, benennt sie als „Denken“ und kehrt zum Atem zurück, der verströmt und sich in den Raum verliert. Das klingt sehr simpel, ist aber von größter Bedeutung. Man erfährt seine Welt direkt und hat es nicht nötig, diese Erfahrung zu beschneiden. Man kann vollständig offen sein, man hat nichts zu verteidigen und nichts zu befürchten. Wenn wir uns in dieser Weise „gehenlassen“, gewinnen wir Vertrauen in die Kraft unseres Seins und in unsere Fähigkeit, uns für andere zu öffnen und sie zu erreichen. So gelangen wir zum Verzicht auf persönliches Territorium und Kleinmütigkeit.“ (Chögyam Trungpa, Das Buch vom meditativen Leben)

Termine
Samstag 10:00 - 13:00 Uhr
15.11. | 13.12.2025 | 24.01.206

Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht unbedingt nötig. Man kann auch spontan dazu kommen, 
dann allerdings 15 Min vor 10 für ein kurzes Gespräch.

Hinweis
Am 23.01.2026 findet ein Abendvortrag zum Thema Shamatha und Vipassana im Kontext der Erleuchtung, in den´m Bhikshuni Tenzin Metok  ausführlich über die Bedeutung von Shamatha und Vipassana sprechen wird.  Weitere Infos hier 

Ort
Pagode Vien Giâc, Karlsruher Str. 6, 30519 Hannover,
im Lakhang - Meditationsraum von Chöling im 2. Stock

Anfahrt siehe https://www.choeling.de/hannover/anfahrt/

Teilnahmegebühr
Die Teilnahme erfolgt auf Dana-Basis (freiwillige Spende für Chöling)

Leitung, Info und Anmeldung
franz@choeling.de